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FOKUS · F07

Prokrastination-Killer: 5-Minuten-Regel

Du schiebst eine Aufgabe seit Tagen vor dir her.

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So setzt du die Karte um

  1. Sag dir bewusst: „Ich mache nur 5 Minuten und darf dann aufhören.“
  2. Stell einen 5-Minuten-Timer und arbeite sofort los.
  3. Wenn der Timer klingelt, entscheide neu, ob du weitere 5–10 Minuten dranhängst.

Warum das wirkt

Der sehr kleine Einstieg reduziert Überforderung und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du überhaupt beginnst – oft bleibst du dann von selbst dran.

Wissenschaftliche Grundlage

Diese Karte nutzt Prinzipien aus Selbstregulation, Lernpsychologie und Aufmerksamkeitssteuerung: kleine Handlungen, weniger Kontextwechsel und klarere Startsignale.

Stichworte: Prokrastinationsforschung; Behavioral Activation; Prinzip der niedrigschwelligen Einstiege.

  1. Gollwitzer, P. M., & Sheeran, P. (2006). Implementation intentions and goal achievement: A meta-analysis of effects and processes. Advances in Experimental Social Psychology, 38, 69–119. Quelle
    Wenn–Dann-Pläne erhöhen die Wahrscheinlichkeit, Ziele tatsächlich umzusetzen.
  2. Sirois, F. M., & Pychyl, T. A. (2013). Procrastination and the priority of short-term mood regulation: Consequences for future self. Social and Personality Psychology Compass, 7(2), 115–127. Quelle
    Prokrastination wird häufig als kurzfristige Emotionsregulation verstanden.

Extra

Zu dieser Karte können zusätzliche Tools wie Timer, Audio-Impulse oder Arbeitsblätter ergänzt werden. Die Karte bleibt bewusst papierbasiert; die Website liefert nur den vertiefenden Layer.